wurde 1994 von der Akademie für Sexualmedizin (ASM) gegründet, seit 2012 wird sie von der Deutschen Gesellschaft für Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft (DGSMTW) herausgegeben, seit 2013 in Kooperation mit der Österreichischen Akademie für Sexualmedizin.

Die Publikationssprache ist Deutsch, Abstracts auch in Englisch. Thematisiert werden die psychischen, somatischen, soziokulturellen sowie ethisch-rechtlichen Aspekte von Sexualität, Geschlechtlichkeit und Reproduktion, die – gerade in ihren Wechselwirkungen – für die Medizin von Bedeutung sind.

Sexuologie ist konzipiert für Ärztinnen und Ärzte der verschiedensten medizinischen Bereiche (vor allem der Allgemeinmedizin, Andrologie, Dermato-Venerologie, Endokrinologie, Gynäkologie, Psychiatrie, Psychosomatik, Psychotherapie und Urologie), für die Vertreter_innen anderer Humanwissenschaften wie etwa der Anthropologie, Psychologie, Soziologie, für die Präventionsarbeit im Kontext sexueller Straftaten, sowie für die Arbeit mit Sexualstraftätern.

Sexuologie bietet interdisziplinäre Orientierung auf dem Gebiet der Sexualmedizin – d.h. zu Diagnostik und Therapie bei sexuellen Funktionsstörungen, Geschlechtsidentitätsstörungen, sexuellen Verhaltensabweichungen (Paraphilien, Sexualdelinquenz) sowie bei Sexualstörungen aufgrund von Erkrankungen und deren Behandlung.



ist zudem offen für Diskussion und Darstellung der Sexualität und des Sexuellen, die über eine unmittelbare medizinisch orientierte Perspektive hinausgeht, somit einer multidisziplinären Sichtweise ihres Gegenstandes Rechnung trägt, was nicht zuletzt auch einer veränderten gesellschaftlichen Wahrnehmung der verschiedensten Phänomene der Sexualität und der Geschlechtlichkeit geschuldet ist.

Sexuologie ist u.a. im PSYNDEX (www.zpid.de) des Leibniz-Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID), im PsycINFO (www.apa.org) der American Psychological Association, in cabdirect (www.cabdirect.org), in der ZBMED (www.zbmed.de) und im bibnet (ww.bibnet.org) gelistet.